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Feurig scharfe Grüße,

mexikanische SauceSchön dass du den Weg auf unsere Website gefunden hast. Hot-chili-sauce.de ist eine Initiative von Chili-Freunden, für Chili-Freunde.

Auf den folgenden Seiten, bieten wir allen Chili-Freaks und denen die es noch werden möchten die Möglichkeit, sich umfassend über die Chili Pflanze zu informieren. Darüber hinaus geben wir euch die Gelegenheit, wirklich außergewöhnliche Saucen zu probieren und eure Küchenregale um ein weitreichendes Angebot der schärfsten und leckersten Chilisaucen zu ergänzen. Ob asiatische oder mexikanische Saucen, hier wirst du auf jeden Fall fündig.

Auch die Aufzucht von Chilipflanzen soll bei uns nicht zu kurz kommen. Schon nach einigen Stunden, wirst du mit unserer Hilfe zum Chili-Profigärtner. Im Handumdrehen, wirst du bald deine eigenen mexikanischen Saucen für das Grillfest der Nachbarn kochen und die Zungen deiner Freunde zum brodeln bringen.

Ihr könnt euch sicher alle denken, dass es ein weiter Weg ist, bis der Samen einer Chilipflanze keimt, zur blühenden Pflanze reift und sich zuletzt in flüssige Lava, in Form unserer beliebten mexikanischen Sauce verwandelt. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen möchten wir euch deshalb jetzt in wenigen Worten erklären, woher die Chili kommt und wie Sie ihren Weg zu uns gefunden hat.

Für diejenigen unter euch, die es mal wieder nicht erwarten können und so schnell wie möglich neue  Sauceninspirationen brauchen, geht es hier direkt zu unserem Saucensortiment.

 

Die Chili Geschichte

mexikanische SauceUm zu erfahren, wie die mexikanische Sauce auf unseren Tisch gekommen ist, muss man sich nur vor Augen führen, wie sich die feurig scharfen Schoten, in ihrer bunten Vielfalt rund um den Globus ausgebreitet haben.

Es war nicht immer so, dass Chilis überall, in vielen Farben, Größen und sogar als Kuscheltiere erhältlich gewesen sind.

Vor dem 15. Jahrhundert waren Chilis außer in Südamerika unbekannt. Als scharfes Gewürz, verwendeten die Menschen in Europa vorher lediglich den „echten“ schwarzen Pfeffer (lat. piper nigrum). Nur wenige reiche Leute konnten es sich leisten Pfeffer als Gewürz zu verwenden, denn die sogenannten Pfefferbeeren wuchsen nur im fernen Indien, sodass der Transport extrem teuer war.

Auf der Suche nach einem kürzeren Seeweg nach Indien, hat Christoph Kolumbus mit seiner Reise nach Südamerika auch die Chilischote entdeckt und somit diesen Missstand behoben. Es ist einem kleinen Irrtum zu verdanken, dass die Chili und im weitesten Sinne somit auch die mexikanische Sauce, schon so zeitig ihren Weg nach Europa gefunden hat.

Die historisch berühmte Entdeckungsfahrt von Christoph Kolumbus (1492), diente bekanntlich dem Hauptzweck, einen kürzeren Handelsweg von Spanien nach Indien zu finden. So versuchte man sich einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber der anderen Europäischen Handelsflotten zu verschaffen. Ein Teil der wichtigsten Handelswaren bestand seiner Zeit aus Gewürzen, ganz besonders der bereits erwähnte „echte“ Pfeffer. Pfefferkörner waren so gefragt in Europa, dass sie sprichwörtlich pures Gold wert waren.

Als Kolumbus also vor der karibischen Küste anlegte, um mit den von ihm fälschlicherweise als „Indianer“ bezeichneten Ureinwohnern Handel zu treiben, lernte er die Chili kennen. Die kleinen dunklen Beeren, die ihm feil geboten wurden, hielt er fälschlicherweise für Verwandte des bereits bekannten Pfefferkorns. Aus diesem Grund nannte er sie auch pimienta (spanisch „Pfeffer“), vielerorts wird die Chili noch heute als „Spanischer Pfeffer“ bezeichnet.

 

Chili von Spanien weiter in die ganze Welt

mexikanische sauce, hot chili sauceWegen der internationalen Handelswege verbreiteten sich die scharfen Schoten schon während des 16. Jahrhundert rasant um die ganze Welt, auch Indien, Asien und Afrika. Der höchste Pro-Kopf-Verbrauch von roten Chilischoten, liegt heute in Indien und in den USA ist die beliebte mexikanische Sauce bereits seit den 90er Jahren beliebter als der klassische Tomatenketchup. Der USamerikanische Markt birgt heute schon über 2000 verschiedene Variationen von mexikanischer Salsa und Hot Sauce, die mexikanische Sauce wird von Experten verkostet wie edler Wein.

Chili ist heute unverzichtbar für Köche der ganzen Welt. Nicht nur weil sie sehr gesund sind, sondern auch weil man sie vielseitiger anwenden kann, als die meisten anderen Gewürz- und Gemüsesorten, denn jede Chilisorte verfügt über ihr eigenes unverwechselbares Aroma. Hier erfahrt ihr mehr über die verschiedenen Gattungen der Chilipflanze.

Nicht nur die Köche sonder auch die Ärzte aller Welt haben erkannt, dass man sich die Chilipflanze zu nutze machen kann. Präperate mit Wirkstoffen aus der Chilipflanze werden unter anderem erfolgreich gegen Hexenschuss, Gürtelrose, Kreislaufbeschwerden und Migräne eingesetzt. Hier erfahrt ihr mehr über die aktuellen Erkenntnisse der Medizin über die Chilipflanze und die Leidenschaft zur mexikanischen Sauce.

 

Wer noch mehr über die Herkunft der beliebtesten mexikanischen Sauce erfahren möchte…

Der Ursprung der Paprika-Arten und -Sorten ist Mittel- und Südamerika, mit einem Verbreitungszentrum der Gattung im mittleren Südamerika (Brasilien und Bolivien). Der Ursprung der Kultivierung lag dabei je nach Art vermutlich in unterschiedlichen Regionen. Capsicum annuum wurde vermutlich in Zentral- oder Nordost-Mexiko domestiziert, die anderen Arten in Südamerika. Capsicum baccatum und Capsicum pubescens stammen vermutlich aus den Anden, Capsicum baccatum wohl aus Bolivien. Der Ursprung von Capsicum chinense liegt wahrscheinlich in der (oberen) Amazonasregion. Die Ursprungsregion von Capsicum frutescens ist immer noch umstritten, es kommen sowohl Amazonien wie auch Mittelamerika in Frage; von dieser Art ist bisher keine wilde, nicht kultivierte Ursprungsart oder Population gefunden worden.

mexikanische sauce, hot chili sauceDie ursprüngliche Heimat der beliebten Kulturpflanze ist selbstverständlich Südamerika, mit ein wenig Hintergrundwissen und geschickten Händen, schafft man es aber auch auf dem heimischen Balkon oder im heimischen Wohnzimmer Chilipflanzen zu züchten. Hier klicken, um in unserer umfassenden Bibliothek mehr über die Aufzucht von Chilipflanzen zu erfahren.

 

Die wichtigsten Sorten im Überblick

Es existieren mehrere hundert Chilisorten weltweit. Fast unmöglich alle geschmacklich auseinander zu halten. Für die meisten Feinschmecker genügt es, wenn man sich mit einer Hand voll verschiedener Chilis auskennt – einige der Bekanntesten möchten wir hier kurz vorstellen.

 

Anaheim, New Mexican

mexikanische SauceMan könnte meinen, dass diese Chili im US-Bundesstaat New Mexico beinahe ein Grundnahrungsmittel darstellt. Diese saftigen Früchte erreichen eine Größe von 15-20cm und eignen sich hervorragend für mexikanische Saucen oder auch zum Füllen, da sie genau wie Paprika große Hohlräume im Inneren haben. Wenn diese Chilis grün geerntet werden, dann werden sie frisch verarbeitet, beispielsweise für „Green Chili Stew“. Ihr typisches Aroma bekommen sie durch das rösten und enthäuten, während des Verarbeitungsprozesses. Zu Pulver zermahlen werden sie hingegen nur dann, wenn man sie vor der Ernte rot reifen und trocknen lässt. Das gewonnene Pulver bildet eine der Grundlagen für die klassische New Mexican Sauce.

Schärfegrad (1-10): Je nach Variante 1-4

 

Jalapeño

mexikanische SauceAlle kennen ihn und alle lieben ihn. Der Jalapeno ist ein sehr klassischer Chili, in vielen mexikanischen Saucen und Southwestern-Gerichte. Seine Größe hängt natürlich von den entsprechenden Umgebungsbedingungen ab, beträgt aber meist 7-8cm. Die dickfleischigen ovalen Schoten werden grün geerntet, obwohl sie ein noch intensiveres Aroma entwickeln, wenn sie rot nachreifen. Jalapenos sind auf dem deutschen Markt sehr dominant vertreten. Eingelegt im Glas, finden sie oft ihren Weg auf Pizza, zu Pasta oder auch in Dips und Saucen. Frisch geerntet eignen sich diese Früchte hervorragend zum snacken, da sie saftig und knackig sind.

Schärfegrad (1-10): 5

 

Chipotle

mexikanische SauceChipotle ist eigentlich garkeine eigenständige Chili Züchtung. Ihre typische Charakteristik und das rauchige Aroma werden durch das räuchern getrockneter Jalapenos über Mesquite-Holz erzeugt. Chipotles lassen sich am besten dosieren sowie lagern, wenn sie getrocknet oder eingelegt werden. Ein bis zwei Chipotles geben dem Bohneneintopf das nötige Feuer, dazu müssen sie lediglich vor der Verarbeitung eine halbe Stunde in warmem Wasser eingeweicht werden.

Schärfegrad (1-10): 6

 

Serrano

mexikanische SauceSerranos sind ein absolutes Muss für frische mexikanische Saucen und Salsa auf Tomatenbasis. Die mexikanischen Schoten werden 4-8cm lang. Sehr typisch für ihr Aroma ist die schneidende Schärfe die ihnen innewohnt. Sie sind schärfer als Jalapenos, werden sowohl grün als auch rot geerntet und praktisch nur frisch verwendet, da sie sich schlecht trocknen lassen.

Schärfegrad (1-10): 6

 

Cayenne

mexikanische SauceCayenne ist eine der wohl Bekanntesten Chilis und eignet sich ebenfalls hervorragend für mexikanische Saucen. Je nach Umgebungsbedingungen erreichen die Schoten dieser Pflanze eine Länge von 5-20cm. In der Regel wird diese Chilisorte getrocknet verwendet. Charakteristisch für Cayenne, ist eine beißende Schärfe und der leicht rauchig-bittere Geschmack. Der größte Teil der Cayenne Produktion, wird zu Pulver zermahlen und in der Form, in der ihr ihn vermutlich bereits kennt, im Supermarktgewürzregal präsentiert. Dort trägt er den Namen „Red Pepper“ bzw. „Cayennepfeffer“. Im Grunde genommen hat die Cayenne Chili natürlich nichts mit Pfeffer zu tun. Nicht nur in der mexikanischen sondern auch in der asiatischen Küche, sorgt die Cayenne Chili für rege Begeisterung.

Schärfegrad (1-10): 8

 

Thai Chili

mexikanische SauceThai Chili ist ideal für schneidend scharfe mexikanische Saucen. Unentbehrlich für die ost-asiatische Küche, können sie auch als Ersatz für viele andere rote Chilisorten verwendet werden. Die Schoten erreichen bei optimalen Reifebedingungen eine Länge von 3-4cm und einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter. In Deutschland bekommt man diese Chilisorte oft abgepackt im Gemüseregal des Supermarktes unter dem Namen „Pfefferonen“.

Schärfegrad (1-10): 8

 

Habanero, Scotch Bonnet

mexikanische SauceDie Habanero oder auch Scotch Bonnet, besitzen ein sehr komplexes und fruchtiges Aroma. Sie ist eher etwas für diejenigen unter euch, die ihre mexikanische Sauce am liebsten in Form von flüssiger Lava genießen, sie ist die schärfste von allen. Dank ihrer enormen Schärfe, ist sie wichtiger Bestandteil vieler mexikanischer Saucen und Salsas. Auch hier werden die Schoten entweder getrocknet, eingelegt oder frisch verwendet. Chipotle haben eine orangene Färbung, sind aber auch als rote Züchtung zu erwerben.

Schärfegrad (1-10): 10

 

Chilitepin, der Urvater jeder mexikanischen Sauce

mexikanische SauceTepin, oder auch Chiltepin, ist der Name der wildwachsenden Urform des Chili Peppers, wie ihn die Menschen vor rund 9000 Jahren gesammelt haben. Noch heute ist er seinen Urahnen sehr ähnlich und ist in einigen Gegenden Südamerikas anzutreffen. Tepin zählt zu einem der teuersten Chili Peppers, die auf dem Markt erhältlich sind. Denn damals wie heute werden die winzigen, runden Beeren mühsam per Hand von den Wildpflanzen abgesammelt. Optisch hat diese Chilisorte nur noch wenig mit den heutigen Zuchtformen gemeinsam und ähnelt eher einer Vogelbeere als einer saftigen Chili, die man sofort zur mexikanischen Sauce verarbeiten möchte. In Amerika, wird Tepin auch als „Bird Pepper“ bezeichnet, denn die kleinen Beeren sind bei den heimischen Vögeln allseits beliebt. Nur ihnen ist es zu verdanken, dass die Urform der Chilipflanze bis heute in der Wildnis überlebt hat, da sie im Magen der Vögel weite Strecken zurücklegen konnte um sich in neuen Gegenden auszubreiten.

Aufrecht und rot leuchtend, in den Himmel ragend, machen die Beeren dieser Pflanze und die Art des Wuches auch heute noch den Vögeln deutlich, „friss mich, ich bin lecker“. Eher ungewöhnlich für Pflanzenarten der Hauptgruppe capsicum annuum. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, dass zur Zeit der Entdeckung dieser Pflanzen, intuitiv nur die größten und schwersten Beeren gepflückt wurden und sich so nach und nach die Merkmale „schwer“ und „groß“ dominant durchgesetzt haben. Das brachte natürlich auch den Nebeneffekt mit sich, dass die nun viel schwereren Schoten vom Eigengewicht nach unten gezogen wurden und sich im Schatten der Blätter verbergen konnten und automatisch vor Vogelfraß geschützt wurden.

mexikanische SauceDas Chile Pepper Institute der New Mexico State University (NMSU), und Kollegen aus anderen Chili-Expertenteams sind heutzutage in der Lage nahezu alles zu züchten, was der Markt an Nachfrage zu bieten hat. So wird auch die Perfektion der mexikanischen Sauce weiter vorangetrieben. Den Vorstellungen des Endverbrauchers sind hier keinerlei Grenzen gesetzt, Chilis ohne Schärfe, ohne Kerne, ohne Trennwände, ja sogar lila Chilis, extra scharfe Habaneros mit bis zu 600.000 Scoville Einheiten und Sorten die gegen bestimmte Pflanzenkrankheiten resistent sind.

Im übrigen werden trotz der voranschreitenden Industrialisierung des Marktes, auch heute noch die meisten Chilisorten traditionell gezüchtet. Nicht im Genlabor, sonder per Kreuzung. Je nach dem welche Merkmale für den Züchter relevant sind, kann das auch schonmal bis zu 10 Jahren dauern.

 

Warum Chilis überhaupt scharf sind

mexikanische SauceEines der übergeordneten Ziele eines jeden Lebewesens, ist seine Reproduktion und der Erhalt seiner Spezies. Aus diesem Grund haben Pflanzen Stacheln, Schlangen Gift und Nüsse eine harte Schale. Denn die Natur weis sich zu wehren, gegen ihre Fressfeinde.

Am Beispiel der Chilipflanze, kam der Natur die heiße Idee, die Früchte der Pflanze mit einem Inhaltstoff zu versehen, der Fressfeinde wie Nager und andere Säugetiere abschrecken sollte. Denn die sind nicht hilfreich für die Verbreitung der Pflanze, da die Zähne und die Magensäure im Verdauungstrackt der Tiere das Saatgut zerstören. Vögel hingegen sorgen dafür, dass die Samen mit dem Kot der Tiere in alle Winde verstreut werden. Obendrein sind Vögel auch noch völlig unempfindlich gegenüber der Schärfe in den Chilibeeren. Im Gegenteil, man könnte sie sogar als wahre Chili-Freaks bezeichnen.

 

Deshalb brennt die mexikanische Sauce im Mund!

mexikanische SauceDer Stoff der dafür verantwortlich ist, dass die Chilis in der mexikanischen Sauce ein brennen verursachen, nennt sich Capsaicin. Capsaicin verursacht auf der Zunge so etwas wie eine thermische Täuschung, die wir als brennendes Gefühl wahrnehmen. Capsaicin wirkt nämlich auf jene Nervenendungen, die für gewöhnlich den Wärmereiz aufnehmen. Das bedeuted aber auch, dass den Geschmacksnerven, beim Verzehr von mexikanischen Saucen und generell scharfem Essen überhaupt nichts passiert. Regelmäßige Chili-Konsumenten, vertragen die Schärfe des Capsaicin deswegen viel besser, weil es zu einer langanhaltenden Desensibilisierung der Rezeptoren kommt. In diesem Sinne, ist der englische Sprachgebrauch eigentlich viel treffender als der deutsche. Wenn wir von mexikanischer Sauce reden, sollten wir von hot chili sauce (heiße chilisauce) sprechen und nicht von scharfer Chilisauce.

Im Frühjahr 2003 gelang es Wissenschaftlern der University of California (San Francisco), noch detailierter zu entschlüsseln, was es mit dem Mechanismus der Schärfeempfindung auf sich hat. Sie fanden heraus, dass Capsaicin auf die Wärme- und Schmerzrezeptoren im Mund die gleiche Wirkung entwickelt, wie Hitzeeinwirkungen über 43°C. Diese Temperatur gilt für die Wahrnehmung des menschlichen Organismus als Referenzwert, da ab dieser Temperatur Eiweiß zu denaturieren beginnt. Also Eiweißverbindungen im Körper zerstört werden und Zellen sterben.

Übrigens wird Capsaicin vom Menschen auch noch in einer Verdünnung von 1 zu 1 000 000 wahrgenommen.

Vorsicht:
Ganz egal ob frisch oder getrocknet, achtet bei der Handhabung und Verarbeitung von scharfen Chilischoten, während der Zubereitung eurer mexikanischen Sauce unbedingt darauf, Schutzhandschuhe zu tragen. Reinigt euer Geschirr immer gründlich und haltet die Schoten unbedingt von kleinen Kindern fern. Solltet ihr eure Chilis zermahlen dann achtet darauf, dass der Staub nicht in eure Augen kommt. Und achtet bei der Zubereitung mexikanischer Saucen auch darauf, vorsichtig zu dosieren und Chilis nur pur zu verwenden, wenn ihr euch damit auskennt.

 

Chilis und das mexikanische Saucen – „High“

mexikanische SauceDer pure Chili-Genuss oder auch der Verzehr von mexikanischer Salsa Sauce kann einen regelrecht befriedigenden Effekt haben. Vielleicht habt ihr das ja sogar schon einmal am eigenen Leib gespürt.

Woran liegt das?

Beim Verzehr von scharfen mexikanischen Saucen, wird dem Gehirn ein kleiner Streich gespielt. Wie bereits erwähnt, wird die konzentrierte Capsaicin-Dosis vom Gehirn irrtümlicherweise für einen starken Schmerz gehalte. Um diesen Schmerz zu bekämpfen wir im Gehin Endorphin ausgeschüttet, ein körpereigenes Schmerzmittel sozusagen. Dieser Effekt kann zu einer milden Euphorie bis hin zu einem gesteigerten Glücksempfinden führen. Keine Sorge, süchtig werden kann man davon nicht. Experten bezeichnen diesen Zustand als „Pepper-High“.

 

Mexikanische Sauce selber machen – so funktioniert’s

Ab einem gewissen Punkt, wird es jedem Chili-Freak eines Tages in den Sinn kommen, seine eigene mexikanische Sauce herzustellen. Doch wie ihr wisst ist das eine Wissenschaft für sich. Deshalb möchten wir euch beim ersten Versuch etwas an die Hand nehmen und euch zeigen wie es richtig geht und was ihr dafür alles benötigt. Vielleicht seid ihr aber über diesen Punkt auch schon weit hinaus. In diesem Fall hoffen wir, dass ihr euch trotzdem den ein oder anderen Trick abschauen könnt, damit es beim nächsten mal noch besser schmeckt.

Was ihr selbst herstellt, das könnt ihr natürlich auch einfach kaufen. Aber macht es nicht viel mehr Spaß, wenn man ein saftiges Steak mit seiner selbst gemachten mexikanischen Sauce servieren kann?

Die Herstellung mexikanischer Saucen

Eine allgemein gültige Rezeptur zur Herstellung der beliebten mexikanischen Saucen gibt es natürlich nicht. Das kann man nicht zuletzt auch daran beobachten, wie viele hot chili saucen auf dem Markt erhältlich sind. Eine gewisse Magie wohnt dem Kochen mexikanischer Saucen aber schon inne. Denn es ist so, dass bewährte Rezepturen oftmals über Generationen in der Familie weiter gereicht werden. So erfahren die Rezepturen einen Optimierungsprozess der möglicherweise Jahrhunderte andauert. Grundsätzlich muss man aber zwei verschiedene Herstellungsverfahren unterscheiden. Die Zutaten können entweder kalt weiter verarbeitet oder gekocht werden.

Hot Chili Sauce kalt herstellen

mexikanische Sauce

An dieser Stelle muss man sagen, dass genu wie beim Wein auch bei mexikanischen Saucen jeder Hersteller so ein bisschen sein eigenes Süppchen kocht. Grundlegend unterscheidet man zwei Verfahren bei der kalten Herstellung von hot chili sauce. Man kann die Schoten entweder in eine Salz-Essiglake geben oder aber die Chilis salzen und dann pürieren. Alles was darüber hinaus geht ist Ansichtssache. Einige Hersteller lagern die hot chili sauce in Eichenfässern andere in Kunststoffcontainern. Auch was die Reifezeit der mexikanischen Sauce angeht, ist man sich nicht ganz einig. Einige sagen ein Monat würde reichen um den richtigen Geschmack zu entfalten, andere wiederum sind der festen Ansicht, dass die Rohmischung mindestens 3 Jahre reifen sollte.

 

Hot Chili Sauce kochen

mexikanische SauceIn diesem Verfahren werden die Zutaten gekocht anstatt sie kalt zu verarbeiten. Das Erhitzen birgt zwei Vorteile: An erster Stelle, werden alle Zutaten schön gegart, sodass sie sich später leichter pürieren lassen und obendrein werden beim kochen alle Keime abgetötet.

Alle Zutaten, bestehend aus Chilis, Tomaten, Früchten, Gewürzen, und so weiter, werden zusammen mit Essig in einen großen Topf gegeben. Ein großer Einkochtopf ist hierzu bestens geeignet und schützt euch beim pürieren vor heißen Spritzern.

Je nach dem wieviele Zutaten ihr eurer mexikanischen Sauce beigefügt habt, sollte der Kesselinhalt jetzt für mehrere Stunden kochen. Wenn ihr kleine Mengen einkochen möchtet dann reichen gegebenenfalls auch 30 minuten Kochdauer aus. Alle groben Zutaten im Topf werden nachdem sie weich gekocht sind mit einem Stabmixer püriert.

mexikanische SauceWenn eure mexikanische Sauce nun die richtige Konsistenz erreicht hat, dann könnt ihr diese ganz einfach mit einer passenden Schöpfkelle in klassische Einweckgläser füllen. Wenn ihr Einweckgläser mit Schraubdeckeln verwendet, dann achtet darauf, dass ihr die fertig befüllten Gläser zum abkühlen auf den Kopf stellen. Auf diese Weise zieht sich der Deckelverschluss besser am Glas fest.

Nach dem Verschließen jetzt also nur noch etikettieren, damit ihr die mexikanische Sauce nicht mit Marmelade verwechselt.

Für die eigene Herstellung müsst ihr eure hot sauce, keine drei Jahre in Eichenfässern lagern, Einweckgläser genügen da schon. Von Zeit zu Zeit wird sich die Rezeptur eurer mexikanischen Sauce immer weiter verbessern. Eines Tages vererbt ihr möglicherweise euer eigenes Chilirezept weiter.

 

mexikanische SauceWir haben ganz bewusst darauf verzichtet konkrete Mengenangaben für die Zutaten zu formulieren. Solange ihr nicht zu viel Essig oder zuviel Salz verwendet gibt es kaum etwas falsch zu machen. Findet also selbst heraus wie ihr eure mexikanische Sauce am liebsten habt. Oder schaut euch unsere Rezeptkategorie an, dort haben wir zahlreiche Vorschläge für leckere Chili- und Saucenideen für euch hinterlegt.

 

Einen ersten Einblick in die Möglichkeiten unserer Rezeptvorschläge, präsentieren wir euch schonmal hier:

Wie man seine eigene Sriracha Sauce macht.

Tipps zum Kochen von mexikanischen Saucen

Hier noch ein paar Tipps zur Zubereitung und Benutzung der scharfen Soßen Marke Eigenbau

  • Beim Schneiden von scharfen Schoten Gummihandschuhe tragen
  • Für gute Durchlüftung in der Küche sorgen
  • Augen vor Spritzern schützen
  • Flaschen oder Gläser vor dem Füllen auskochen
  • Um die mexikanische Sauce haltbar zu machen, sollte der pH-Wert am besten unter 4,2 liegen. Das zu prüfen ist garnicht so kompliziert wie es klingt, dazu benötigt ihr lediglich Lackmuspapier oder ein pH-Messgerät.
  • niemals gebrauchtes Essbesteck in das Saucenglas tauchen
  • angefangene Saucen gehören in den Kühlschrank

Die jenigen unter euch denen jetzt nur noch das notwendige Equipment für die mexikanische Sauce fehlt, sollten sich unbedingt noch einmal in der folgenden Kategorie umsehen. Das meiste habt ihr vermutlich sowieso schon zuhause, aber so spart ihr euch obendrein, das Suchen und das Liste schreiben.

Und nun viel Spaß beim Saucen kochen, wünscht euer Team von hot-chili-sauce.de

 

Grundausrüstung für mexikanische Saucenköche

Jetzt wo ihr eine ungefähre Ahnung davon habt, wie ihr eure eigene Sauce herstellen könnt, solltet ihr euch hier schonmal umschauen, ob ihr auch alles was ihr auf der technischen Seite braucht zuhause habt.

Genauere Informationen darüber, was der professionelle Chilikoch und Chiligärtner daheim haben sollte findet ihr hier.

Für spezielle Rezept- und Zubereitungsideen, hier klicken.

 

Ein großer Topf

Empfehlenswert sind größere Töpfe zum kochen von scharfen Saucen. Dabei ist ein hoher Topf der nicht ganz Voll gemacht wird, wegen heißen Spritzern beim Kochen zu empfehlen.

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WMF Gemüsetopf Ø 28 cm
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Edelstahl Induktion Kochtopf
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Großraumtopf Gigant, Ø 28 cm
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Mixer / Pürrierstab

Nichts ist praktischer als ein Handmixer oder Pürierstab, wenn es darum geht Zutaten möglichst homogen zu zerkleinern.

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Braun MQ 745 Aperitive 7 Stabmixer

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Bosch MSM66110 Ergonomischer Stabmixer
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Savisto Premium

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Philips HR2195/08 Standmixer

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WMF KULT X Mix & Go

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AEG PerfectMix SB 2400

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Trichter

An einen Trichter zum befüllen der Einweckgläser, sollte man ebenfalls besser im Vorfeld denken. Schade um die mexikanische Sauce, wenn sie ihren Weg an der Flasche vorbei sucht.

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WMF Marmeladentrichter

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Cole und Mason H699940 Trichter

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Kitchen Craft Home Made Marmeladentrichter

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Gläser und Flaschen

Jeder Hobbygärtner, weis nur zu gut, dass man immer zu wenig Gläser und Flaschen hat, um alles einzuwecken was man geerntet hat. Auch hier gilt, lieber großzügig vorausplanen, als später aufgeschmissen da zu stehen.

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6 Glasflaschen mit Bügelverschluss

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10 leere Glasflaschen „Apotheker 250 ml“

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10 leere Glasflaschen mit Schraubverschluss

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12 Weck Gläser 220 ml Tulpengläser
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Weck 12 Stück Sturzglas
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6er Set Einmachglas Bügelverschluss

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Für die großen Jungs

Manchmal hat man einfach größere Projekte vor. Zum Beispiel wenn die Ernte wieder besser ausgefallen ist, als erwartet. Dann braucht ihr leistungsstarke Geräte zur Verarbeitung eurer Zutaten. Dazu gehören Fleischwolf, Entsafter und Tomatenpresse. Wer öfters größere Mengen an Lebensmitteln verarbeitet, der kennt das leidige Bangen um den Pürierstab. Hier müsst ihr euch darüber keine Sorgen machen.

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Bosch ProPower MFW67440 Fleischwolf

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Philips HR1949/20 Slow Juicer
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Passapomodoro elettrico Spremito

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